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07/03/08 Zurück bei CODECA
Ich sitze wieder an einem Schreibtisch, zwar nicht mehr am gleichen wie vorher und auch nicht mehr im selben Büro, aber immer noch bei CODECA. Mit EIRENE sind wir bei einem Gespräch während unserem CH-Aufenthalt so verblieben, dass wir einen Mediationsprozess mit CODECA beginnen und in dieser Zeit dort weiterarbeiten. CODECA hat die Kündigung vorläufig aufgehoben.
Das alles hört sich relativ simpel an, in der Praxis ist es aber ein wenig komplizierter. Der uns empfohlene Mediator ist auf Auslandsreise, ein anderer antwortet nur sehr zögerlich, Leiria verreist per Ende März für drei Monate um in London einen Sprachkurs zu besuchen, und sich jeden Tag motivieren zu können um hier weiter zu arbeiten, ohne dass irgend etwas ausdiskutiert ist, ist nicht so einfach. Das mühsamste ist eigentlich, dass alle irgendwie so tun, als wäre nie etwas geschehen.
11/02/08 Bei CODECA entlassen
Bei der ersten Arbeitsbesprechung im neuen Jahr, wurde uns offiziel mitgeteilt, dass wir bei CODECA nicht mehr erwünscht sind. Der angegebene Grund: wir wollen die Organisation spalten. Eine Erklärung, was denn „die Organisation spalten“ bedeutet, warum uns das vorgeworfen wird, wurde uns bis heute verschmäht.
Sicherlich werdet ihr in den nachstehenden Zeilen auch auf Verbitterung treffen, auf etwas Frustration, auf Rechtfertigungen, auf Desilusion. Aber eigentlich möchte ich meine persönliche Sicht der Weise mit euch teilen, dass auch ihr etwas mitleben könnt, was sich bei uns in der letzen Zeit so abgespielt hat.
Wie wir beim ersten Treffen im ’08 erfahren haben, hat alles schon am ersten Tag begonnen. Zum ersten Mal wurden wir durch die Büros von CODECA geführt und den einzelnen Mitarbeiter vorgestellt. Leiria, die unsere Ansprechsperson und auch die Tochter des Chefs ist, hat uns dann auch gleich 2 Möglichkeiten präsentiert, wo wir unsere Büros einrichten können. Der eine Raum war die Garage: ein düsterer, stickiger Raum ohne Fenster, der bis anhin als Speisesaal oder Abstellraum benutzt wurde. Die zweite Möglichkeit war ein Raum im zweiten Stockwerk, gleich neben dem Büro von zwei Direktionsmitgliedern. Zwei Fenster, weniger Mücken, Durchzug! Unsere Wahl war den Lokalitäten entsprechend denn auch sehr schnell gemacht. Elf Monate später wurde uns dann aber vorgeworfen, dass wir genau diesen Raum haben wollten, so dass wir die Direktion besser ablauschen konnten!
Einen weiteren Grundstein für das Missvertrauen haben wir uns sicherlich in den ersten drei Monaten selber gelegt. Beim ersten Treffen mit der Direktion präsentierten alle ihre Vorstellungen über die Zusammenarbeit. Schnell bemerkten wir, dass wir besonders über die erste Zeit eine unterschiedliche Auffassung hatten. Die Direktion erwartete vor allem von mir, dass ich gleich ins Feld gehe um dort irgendwelche landwirtschaftlichen technische Probleme zu lösen. Wir hatten jedoch eher das Bedürfnis zu erst die Organisation besser kennen zu lernen, nicht nur in ihrer Zielsetzung, sondern vor allem in ihrer Art und Weise des Handelns. Wir wollten auch erst das Arbeitsgebiet und im ganz Besonderen die Leute kennen lernen, mit denen CODECA arbeitet.
Jetzt sage ich mir, dass ich damals einfach hätte sagen sollen: ja, perfekt, wo geht’s denn Morgen hin?! Und nicht wie ich es getan habe, dem Chef gleich bei der ersten Gelegenheit zu widersprechen. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, anzukommen und zwei Tage später im Feld zu stehen um irgendwelche technischen Probleme zu lösen, in einem Umfeld von dem ich überhaupt keine Ahnung hatte.
Wir hatten aber dieses grosse Bedürfniss CODECA besser kennen zu lernen. An schriftlicher Information war relativ wenig vorhanden, und nichts das einem ein ganzheitliches Bild gegeben hätte. Wir haben dann verschiedene Male Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit begleitet, um so die Organisation und ihre Arbeitsweise besser zu verstehen. Aber wie das so ist in so einer Zeit, jede Antwort wirft mindestens zwei neue Fragen auf. Wir haben begonnen Fragen aufzuschreiben und, um dies nicht hinter dem Rücken der Direktion zu tun, stellten wir der Leitung vor, eine Art Diagnose der Organisation zu machen. Wir wollten CODECA besser kennen lernen, und für CODECA hätte es gleichzeitig eine Chance sein können, ein Bild zu erhalten, wie CODECA von aussen, durch unvoreingenommene Augen gesehen werden kann. Dieser Vorschlag sties aber auf sehr taube Ohren, um nicht zu sagen auf sehr viel Wiederstand. Wir haben begriffen, dass wir einfach mal tun mussten was von uns verlangt wurde - sicherlich keine Fragen stellen. Leider gab uns aber während dieser ganzen Zeit niemand einen klaren Auftrag!
Es kann nun natürlich so aufgefasst werden, dass da zwei arrogante Typen neu in die Organisation gekommen sind, die nicht nur gleich am ersten Tag dem Chef widersprechen, sondern kurz darauf auch noch mit dem Vorschlag kommen, der Organisation mal zu sagen wie es mit ihr steht und wie man es machen sollte!! Diese Auffassung hatte scheinbar die Direktion von uns, und hat deshalb nach ungefähr drei Monaten alle Mitarbeiter vor uns gewarnt: „Nur Menschen die von Bush gesandt sind und bei der CIA arbeiten, können so viele Fragen stellen. Marieke und Simon sind Spione der CIA!!“ (Wir haben das erst viel später erfahren).
Ich fand es nicht nur lächerlich als Spion bezeichnet zu werden, sondern auch als sehr kränkend und schmerzhaft. Wir sind nach Guatemala ausgewandert, um dort bei einer Organisation mitzuarbeiten und diese zu unterstützen. Es ist doch für uns normal zu sagen was man denkt, um über seine Meinung zu diskutieren, seine Ideen vorzustellen, so dass auf die Analyse die Kritik folgt, dann die Diskussion und schliesslich ein Entscheid. So wie wir CODECA von den Präsentationen und Dokumenten her kannten, wo überall das demokratische, gemeinsame, partizipative so hoch geschrieben wird, dachten wir, dass seine Meinung einbringen geschätzt würde. Leider mussten wir erfahren, dass die Realität ganz anders ist.
In den darauf folgenden Monaten haben wir uns in verschiedenen Projekten von CODECA engagiert, ohne dabei viele Fragen aufzuwerfen. Es war auch Wahlkampfzeit, in welcher CODECA seine ganzen Kräfte darauf richtete, Stimmen für eine bestimmte Partei zu sammeln (im Namen politischer Aufklärung!!). In all diesen Monaten hatten wir nie den Eindruck, dass die Direktion unsere Arbeit missbilligt oder diese als schlecht einstuft.
Die Probleme kamen nach der Präsidenschaftswahl wieder. Die Wahlen verliefen schlecht aus der Sicht von CODECA. Die Schuld wurde den Mitgliedern von CODECA gegeben, die nicht für die eine Partei gestimmt haben, „das seien alles Verräter die nichts mehr in der Organisation verloren hätten“. Zu keinem Zeitpunkt wurde die eigene Arbeit, die eigene Vorgehensweise hinterfragt. Die Schuld liegt bei den anderen. In Diskussionen mit einzelen Mitarbeitern begannen wir festzustellen, dass wir nicht die einzigen sind, welchen dieser Diskurs, diese einseitige Sichtweise nicht gefällt. Kritik war in den Köpfen vieler Kollegen, Verbesserungsvorschläge, ein Verlangen nach Veränderung.
Im August wurden wir von der Direktion, zusammen mit Leiria und einer weiteren Person, für eine Kommission bestimmt, die den Prozess zur Erarbeitung des strategischen Plans für die nächsten 5 Jahre organisieren sollte. Wir sahen diesen Prozess als Chance und als Raum für Diskussionen. Unserer Meinung nach sollten die Mitarbeiter von CODECA endlich den ersehnten Raum bekommen, um die so vielgepriesene Offenheit, Demokratie und Meinungsäusserungsfreieheit auszuleben. In diesem Sinne wurden sie ja auch von der Organisation für verschiedene Workshops eingeladen. Sieben Workshops waren geplant. Es kam dann aber nur zu deren drei. Nach dem dritten, in welchem über Schwächen und Verbesserungsfähiges diskutiert wurde, berief die Direktion eine Sondersitzung ein. Zu viele Kritieken und Verbesserungsvorschläge wurden von den Mitarbeitern genannt. Diese waren sehr konstruktiev und auf die Arbeit gerichtet. Die Direktion hatte anscheinend dennoch Angst, dass ihnen die Situation ausser Kontrolle gerät. Diese Sondersitzung begann denn auch, indem Marieke und ich als Manipulatoren dargestellt wurden. Wir hätten die Leute der Direktion extra in einer aparten Gruppe isoliert, so dass wir die anderen Gruppen manipulieren können und am Schluss nur noch unsere Meinung, unsere Kritiek und unsere Verbesserungsvorschläge gelte. Nicht über die Kritiek an sich wurde diskutiert, sondern nur über wer die Kritiek zu äussern wagte und wie sie zustande kam.
Nach den Vorwürfen von „fehlendem Vertrauen innerhalb der Organisation“ und „wer die Organisation kritisiert, sei abschätzig über die Arbeit der Direktion“, wurde dann beschlossen im Januar verschiedene Kritiekthemen die genannt wurden, zu diskutieren. So weit kam es aber nie, und wird es auch nie kommen. Ende Dezember wurden wir von Gabriel, einem Kollegen (beinah der einzige der Diskussionen nie gescheut ist), informiert, dass Marieke, ich und er selber entlassen werden. Dies sei von der Direktion beschlossen und (bei der ersten Sitzung seit ihrer Ernennung im letzten März!!) vom Organisationsrat abgesegnet worden.
Und so kam es also zu unserer Kündigung. Nun wie weiter? Auf diese Frage gibt es zur Zeit noch keine Antwort. Das wir genau jetzt zurück in die Schweiz gekommen sind, hat mit dem nichts zu tun, aber ist natürlich ein guter Zeitpunkt. Wir werden zusammen mit EIRENE, der Organisation die uns von der Schweiz aus nach Guatemala geschickt hat, über die verschiedenen Optionen diskutieren. Wir haben uns aber nun in einem Jahr sehr gut in Mazatenango eingelebt, einen Freundeskreis aufgebaut, uns an die lokalen Sitten und Gepflogenheiten gewöhnt und möchten dementsprechend denn auch dort bleiben. Eventuel ergibt sich eine Möglichkeit mit einer anderen Organisation die in Mazate aktiv ist. Bis es aber soweit wäre, wird noch einiges diskutiert werden müssen und auch noch viel Zeit vergehen. Jedenfalls läuft bis Ende März / April die Kündigungsfrist. Diese Zeit werden wir auch benötigen, um die Projekte mit welchen wir im letzen Jahr beschäftigt waren, gut an einen anderen Verantwortlichen zu übergeben.
Es besteht auch noch die Möglichkeit, dass wir bei unserer Rückkehr nach Guatemala einen Mediationsprozess mit der Direktion von CODECA beginnen. Sicherlich können bei diesem auf etliche interkulturelle Kommunikationsprobleme eingegangen werden. Ich bin jedenfalls auf das Engagement der Direktion gespannt.

30/08/07 Arbeitsbesprechung der Komission Strategischer Plan
Zum ersten mal haben wir (Marieke, Leiria, Mingo und ich) uns getroffen, um über den Erarbeitungsprozess des strategischen Plans 2008 - 2012 zu sprechen. WIr haben das Leitprogram erstellt, mit Treffen, Workshops, wer an diesen teilnimmt, Verantwortungen verteilt und ein grobes Budget aufgestellt. Bis im nächsten März werden wir mit diesem Thema recht viel beschäftigt sein. Die Besprechung war sehr produktiv und, danksei dem Huor von Leiria, auch sehr unterhaltsam.
28/08/07 Büroeinrichtung
Endlich, endlich haben wir uns nach etwa sechs Monaten bei CODECA in unserem Büro etwas besser eingerichtet. Zwei Bücherregale ermöglichen es uns nun all unsere Papiere die sich in der Zwischenzeit angesammelt haben, geordnet aufzubewahren (das gilt für Marieke) oder einfach mehr Abstellfläche für sein Chaos zu haben (dies gilt für mich ;-)). Als grosse Ergänzung haben wir jetzt auch eine Pin-wand die uns als Übersicht über alle Projekte dient (Wann waren wir zuletzt in diesem Projekt, wann gehen wir das nächste mal, was muss in der Zwischenzeit getan werden und wieviel Geld bleibt pro Projekt übrig). Und auch wenn die Kolonne mit den nächsten Absprachen eher leer aussieht, können wir uns zur Zeit über Arbeitsmangel nicht beklagen.

25/08/07 Monsenor RomeroEvaluationsgespräch - Teil 2
Am letzten Freitag konnten wir uns endlich mit der Gruppe der Gruppe des Fischzuchtprojektes und den technischen Beratern dieses Projektes für ein Evaluationsgespräch treffen. Angesagt auf neun Uhr um sicher genug Zeit zur Verfügung zu haben, konnten wir kurz vor elf Uhr dann auch endlich beginnen. Die Berater haben uns kurz vor neun Uhr telefoniert, um uns über eine "kleine" Verspätung zu informieren. Das Gespräch war grundsätzlich gut. Viele Unklarheiten konnten bereinigt werden, vor allem auf technischem und finanziellem Niveau. Zu unserem Erstaunen war die Gruppe aber viel zurückhaltender als wir erwartet haben. Scheinabr haben sie ein paar Tage zuvor untereindander abgesprochen Ruhig zu bleiben und nicht alles zu sagen das sie denken, um Türen für die Zukunft nicht zu schliessen. Leider haben einige Leute in der Gruppe das so aufgefasst, dass sie gar nichts sagen sollten!! So wurden vor allem die emotionellen Seiten ganz verschwiegen. Und genau auf diesem sowie auf komunikativem Niveau gab es Probleme. Die negative Seite des Treffens war sicherlich, dass der Berater nach gut anderthalb Stunden die Antwort auf eine Frage in etwas so abschloss: Danke für das gute Gespräch, aber leider habe ich jetzt keine Zeit mehr und wir müssen jetzt gehen. Ich habe ihn daraufhin erinnert, dass er mit etwa 2 Stunden Verspätung erschien und so konnten wir noch etwas weiter diskutieren, aber die Enttäuschung über sein Verhalten war bei jedem anzusehen. Ein ganz kleines bisschen sehr extrem frustrierend!!!
18/08/07 Rancho Alegre – Kurs Gesundheit 2 : Krankheiten und Parasiten
Zu Beginn habe ich der Gruppe ein Regelement zum Gebrauch des Erstehilfekoffers vorgelesen, welches ich nach gemeinsamer Erarbeitung im Büro ins reine geschrieben habe. Dann hat die Sekretärin den Mitgliedern der Gruppe den aktuellen Stand der Finanzen dieses Erstehilfekoffers geschildert. Nach dieser Einleitung haben wir mit dem eigentlichen Thema dieses Tages begonnen: Rinderkrankheiten und –parasiten die in dieser Gegend vorherschen: Anthrax, Tuberkulose und Brucelose und Zecken, Fliegen und Magen-, Darm- und Lungenwürmer. Zum guten Glück konnte ich meine Studienunterlagen sowie einen Tierarzt bei der Vorbereitung dieses Kurses konsultieren und konnte auf die grosse Erfahrung von Don Pedro zurückgreifen, einem Mitglied der die letzten 25 Jahren auf einer Rinderfarm gearbeitet hat. Am Ende des Kurses haben wir noch Grassetzlinge verteilt, welche wir mit unseren Motorfahrrädern nach Rancho Alegre transportiert haben, zur grossen Freude von allen compañeros y compañeras. Nach dem Treffen wurden wir noch informiert, dass ein Mitglied, die meines Erachtens aktievste und motivierteste Frau, aus der Gruppe austreten möchte. Scheinbar wurde sie wegen Abfall gerügt und sie hätte bei einer politischen Aktivität einer anderen Partei (als die, die CODECA am nächsten liegt) teilgenommen. Also haben wir noch während ca. 2,5h mit dieser Frau und ihrer Familie gesprochen, um klar zu stellen das Abfall- und Politikprobleme nichts mit diesem Projekt zu tun haben und sie fürs weitermachen zu motivieren. Wir werden es sehen, zur Zeit scheint das Problem besänftigt zu sein. Um 8 Uhr waren ich dann zu Hause und hatte endlich Wochenende.
17/08/07
Um einen Kurs über tiergesundheit vorzubereiten, wollten Max und ich bei zwei Onkels von Max langs, die seit Jahren mit Rindern arbeiten. Leider waren sie am Morgen nicht zu Hause und wir sollten doch um 12 Uhr wieder kommen. Um die zeit zu vertreiben giengen wir zu Max um auf einem Feld neben seinem Haus Grassetzlinge zu schneiden für Rancho Alegre. Nach 2,5h unter der brennenden Sonne und je einem Sack voll war es Mittag. Wir machten uns wieder auf zu den Onkels, aber wie oft hier in Gautemala kann 12 auch 1 Uhr sein und so konnten wir dann um halb eins unserem Hunger nicht wiederstehen und gingen zurück nach Mazate. Am Nachmittag trafen wir uns mit einem Tierarzt, welcher vorallem Referenzen machte, nach seinem Exemplar Manual Merck über pharmazeutische Produkte und zu seiner CD mit all den Veterinärsprodukten die er in seinem eigenen Laden verkauft. Dennoch war er mir hilfreich für die Vorbereitung.

15/08/07 Monseñor Romero – Mediationsgespräch
Die Gruppenmitglieder des Fischzuchtprojekts in Monseñor Romero erwarteten uns bereits als Leiria, Marieke und ich gegen half zwölf ankamen. Sie schlugen uns vor, dass wir erste essen und dann die Diskussion abhalten. Als Ausnahme für dieses Evaluationsgespräch und um die Gruppe zu motivieren hatte Leiria ein MIttagsessen für alle organisiert. Fisch natürlich. Nach einer herrlichen Mahlzeit miteinander, haben wir uns im Schatten eines Tamarindenbaumes versammelt. Zuerst mussten wir die Absenz zweier Techniker welche das Projekt beraten haben, erklären. Vor allem die Präsenz dieser Personen war so wichtig, da das Projekt nicht Wunschgemäs läuft. Die Fische möchten und möchten einfach nicht wachsen, auch nach 6 Monaten inteniever Fütterung. Die Gruppe hat uns im Vorfeld dieser Begegnung schon klar gemacht, dass sie mit der Arbeit der Techniker nicht zufrieden sind und kein Vertrauen in sie mehr haben. Obschon der Vertrag mit den Beratern schon abgelaufen ist, muss noch eine Evaluation stattfinden und es muss geschaut werden wie es mit diesem Projekt weitergehen soll. Wir hatten auch in Abwesenheit der technischen Berater ein sehr gutes Gespräch und konnten zumindest die Gruppe überzeugen, dass CODECA sie nicht im Stich lässt und wir alles in Gang bringen werden um die Begegnung mit den Berater noch zu ermöglichen.
14/08/07
Wir erfahren dass der Verantwortliche für die Projekte bei OXFAM abwesend ist. Das Projekt kann also nicht bis zum 15 August akzeptiert werden, erst für den 15 September. D.h. das Projekt kann frühestens am 15 Oktober beginnen. Frustration!!
13/08/07
Endlich, endlich, wir haben die letzte Version des Projektvorschlags für zwei Projekte fertig und verschickt. Nach mehreren Monaten Arbeit und zweimaligem überarbeiten (und jedesmal noch mit zustätzlichen Anforderungen!).
10/08/07 Erarbeitung eines Kursprogrammes zur Geschlechtergleichstellung
In unserem Garten haben Marieke und ich uns mit Leiria getroffen, um ein Program zu erstellen für Kurse welche die Projektteilnehmer zum Thema Geschlechtergleichstellung sensibilisieren soll. Obschon niemand von uns in diesem Thema spezialisiert ist, konnten wir alle zusammen ein interessantes Program zusammenstellen, mit Themen wie: Was ist Weiblichkeit/ Männlichkeit? Was sind stereotypen von Feministen/ Machisten? Wie ist die Situation der Geschlechtergleichstellung in unserem Dorf? Selbst-Kenntnisse – Selbstvertrauen, Arbeitsverteilung und Zugang und Kontrolle zu Macht und Resourcen.

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