Zwischenstand Tiergewalt
02/05/08 Überraschende News Wir wollten eigentlich einen
28/04/08 Ende der Vermittlungsgespräche Gestern hatten wir das zweite und auch letzte Vermittlungsgespräch zwischen der Direktion von CODECA und uns. Da wir stillschweigen über inhaltliche Aspekte abgesprochen haben, werde ich diesbezüglich auch nichts erwähnen. Nur, dass wir "in gegenseitigem Einverständnis" die Zusammenarbeit nicht fortsetzten werden. Die Direktion hat uns zugesichert die im Vertrag bestimmte Kündigungsfrist zu respektieren, d.h. wir werden voraussichtlich noch für die nächsten drei Monate bei in Guatemala weiterarbeiten. Das Ziel für diese Periode ist die Projekte an die neuen Verantwortlichen zu übertragen, dass die Kontinuität sichergestellt werden kann.
18/04/08 Photostory Boca del Cielo (Pascal Feller) Für französisch Sprechende: Top Fotostory wie zu guten alten Bravo-Zeiten (ehemmm ;-) ). Ansonsten ein paar schöne Eindrücke von unserem Week-end in Boca del Cielo.
04 - 07/04/08 Boca del Cielo Marco und Carmen erwarten uns sowie Pascal und Maewa (auch zwei Freunde aus Neuchatel) in Boca del Cielo, Chiapas, Mexiko. Juhui, das erste mal in Mexiko, und nach über einem Jahr sehe ich Pascal wieder. Es war ein superwochenende. Mehr darüber sowie Fotos!!
28/03/08 Die Mediation beginnt... .... doch nicht morgen. Eigentlich hätten wir morgen das erste Treffen der Mediation zwischen der Direktion und uns, doch klappt es wieder nicht. Ende Februar sollte die Mediation beginnen, aber wie so vieles, ist auch dies etwas schwieriger zu organisieren als angenommen. Bald, bald.....
23/03/2008 Gesundheitsprobleme Teil 315 Das Osteressen vom letzten Freitag hat leider unerwünschte Spuren hinterlassen. Schon beim Aufstehen fühlten sich Carmen und Marieke nicht wirklich wohl, und dann ging es von Minute zu Minute schlechter bis beide in halb-bewusstem Zustand, mit Durchfall und Übelkeit zurück ins Bett und in ein Komaschlaf fielen. Denkt man dabei noch an den verstauchten Fuss von Simon und man kann sich vorstellen dass Marco fünf zusätzliche Paar Hände und Füsse fehlten um den Haushalt zu schmeissen, Einkäufe zu machen, und sich vor allem auch noch um die Kranken zu kümmern ;-)
22/03/2008 Vernisage im Badzimmer Alles Begann mit einem kleinen Lichtblitz am späten Abend und viel gekribbel von Simon. Es Endete mit grosser Kunst!! Und Heute war es dann so weit: nach einer Woche kreativer und fleissiger Arbeit haben Marco und Carmen unserem Badzimmer ein neues Erscheinungsbild aufgepinselt. WIr wurden festlich zur offiziellen Einweihungsfeier erwartet, inklusive Ansprache und Apéro! Duschen wird sicherlich nie mehr das selbe sein....:-)!
21/03/2008 Paaslunch Heute waren wir bei unserer Hausvermieterin zum Osteressen eingeladen. Wir wurden gleich gebeten uns an den Tisch zu setzen und uns Rhum und Coca einzuschenken, und diese Aufforderung wurde noch x-male wiederholt. Der getrockente Fisch war nicht nur etwas zäh zum Essen, sondern auch geschmacklich nicht die grösste Gaumenfreude. Dennoch ist es immer wieder eine grosse Freude sich mit dieser Familie zu untehalten, die uns immer wieder sehr herzhaft empfängt.
19/03/2008 Gesundheitsprobleme Teil 314 Kurz nachdem wir vom Strand zurück waren, hörte ich vetraute Geräusche von der anderen Seite unserer Hausmauer hinüberkommen: Fussball!! Ich ging kurz schauen wer am spielen war, und zu meiner grossen Freude waren es meine Samstagmittagfussballfreunde aus dem Quartier. Anscheinend ist während der Semana Santa jeden Tag Samstag. Der erste Match verdient gewonnen, der zweite in der Verlängerung verloren und der dritte war heiss umkämpft. Plötzlich sakte ich bei einer Ballannahme durch mein Fussgelenk. Ein grosser Aufschreier und ich konnte noch auf die Bank am Speilfeld hüpfen. Ca. 30 Sekunden später hatte ich ein Honigmelonengrosses Fussgelenk. Ein Pick-up wurde organisiert, Marieke wurde aus einem Komaschlaf geschrocken und auf ins nationale (öffentliche) Spital von Mazate. Ich wurde wieder von der gleichen Ärtztin wie beim letzten mal behandelt, die noch immer auf Mathias wartet (haha).Zum Glück ist nichts gebrochen, nur sehrr schwer verstaucht. Nun verbringe ich die Zeit sitzend, der rechte Fussim Gips in die Höhe gestrckt und kann nur von meinem Glück erzählen, dass ich nicht nur von Marieke, sondern auch von Marco und Carmen versorgt werde :-)
18 - 19/03/2008 Guatemaltekische Semana Santa Wie echte Guatemalteken haben auch wir während der Osterwoche Wasser aufgesucht. Früh am Mittwochmorgen reisten wir nach Tulate ab, ein kleines Küstendörfchen, ca. 60km von Mazatenango entfernt. Im übervollen Bus warteten wir bei jedem Halt, schweissüberströmt und mit grossem Verlangen auf den Fahrtwind, die Rückkehr des Buschauffeurs ab. Dreieinhalb Stunden später überquerten wir in einem kleinen Bötchen den Fluss, der das Festland vom Strand trent. Wir machten uns unter dem Strohdach eines Comedor's bequem und rennten über den feurig heissen schwarzen Sand in die "erfrischenden" Wellen (Wassertemperatur so ca. bei 26˚C, oder mehr). Obwohl wir am Abend zuvor noch davon geschwärmt hatten, wie schön es doch sein soll auf dem Strand zu schlafen, waren wir am Nachmittag doch nicht mehr so von dieser Idee überzeugt. Als wir mit reisefertigen Rucksäcken am Fluss standen, der uns wieder auf Festland bringen sollte, zum Bus, zu dieser langen Rückfahrt, veänderten wir aber doch wieder unsere Absicht und rannten zurück auf den Strand und das Wasser in. Wir gesellten uns zu unseren Nachbarn, die auch mit Kind und Kegel in Tulate waren. Wir installierten unsere Strohmatten unter einem Moskitonetz, wurden uns dann aber schnell bewusst, dass unsere Betten in Mazate bequemer sind. Ein Sonnenaufgang auf dem Strand ist aber eine kurze und harte Nacht wert. Gegen Mittag wagten wir uns zufrieden, müde, verbrannt und salzig an die Heimreise nach Mazate.
16/03/2008 Festessen Der Grill den uns die vorherigen Bewohner hinterlassen haben, stand seit einem Jahr in einem Ecekn und diente als Ständer für eine Blumenvase. Endlich haben wir uns entschlossen ihm neues Leben einzublasen, endlich eine parrillada!! In sehr guter Teamarbeit haben wir das Fleisch mariniert, Gemüse vorbereitet, Spiesschen gemacht, Saucen kreïert, denn Grill eingeheitzt und schlussendlich unsere Gäste empfangen. Dann war es nur noch geniessen und feucht fröhlich zusammen sein......!
14/03/2008 Hocher Besuch Wir haben wieder Freunde zu Besuch! Am Freitag sind Marco und Carmen bei uns angekommen, zwei Freunde aus Neuchatel. Perfekt ihr Timing, da wir jetzt in der Semana Santa auch frei haben. Marco und Carmen sind schon seit ungefähr zwei Monaten am Reisen: Mexiko, Guatemala, Honduras, und haben selber auch Ferien vom Back-packen nötig. Enstpannen und geniessen!!
05/02/08 Au'revoir Zum ersten Mal seit einem Jahr sind Marieke und ich für mehr als fünf aufeinanderfolgenden Tagen getrennt. Ich weiss, ich muss ja nicht gleich das Weichei spielen, und dennoch, es scheint mir so lang ;-)
01/02/08 Hollywood Bei Rückreise nach Amsterdam mussten wir in Los Angeles übernachten. Glücklicherweise wohnt Arnouts, ein Freund von Marieke, seit Beginn dieses Jahres in L.A. und so kamen wir in den Genuss einer Privé Sternchen-Tour auf dem Hollywood-Boulevard. Alles ist gross, super, mega, hyper.... und doch iergendwie mehr eine grosse Illusion!
26/01/08 Temporäre Aufenthaltsbewilligung Mehrere Monate nachdem wir die letzten angeforderten Dokumente für die Anfrage der temporäten Aufenthaltsbewilligung eingereicht haben, hat es in unseren Pässen jetzt endlich diesen Stempfel. Warum hat das so lange gedauert?! Das Ministerium informiert einem brieflich über jegliche Vervollständigung die das Dossier noch braucht. Als es dann aber einmal vollständig und akzeptiert ist, wird erwartet, dass man sich selber informiert!!(?). Das ist denn auch der Grund, warum wir beinahe ein halbes Jahr als illegale im Land waren.
11/01/08 Bedroht und überfallen Wir wollten wegfahren um das Auto, welches wir für die Ferien mit Ueli und Elisabeth gemietet haben, zurückzubringen, als zwei Typen auf dem Trottoir zu uns hin kamen. Gleichzeitig zogen sie eine Pistole, click-clack, und richten sie geladen auf uns beide. Sie bedrohen uns um ihnen die Autoschlüssel zu übergeben und schon sind sie wieder weg. Gefühl von Machtlosigkeit, Ohnmacht, Frustration, Revolte. Nach allem was uns in den letzten zwei WOchen geschehen ist, entsprach dies noch dem Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.
10/01/08 Besuch bei Reynaldo im Spital Reynaldo ist von der Intensivstation auf die allgemeine Station versetzt worden und wird nun gebeten sich zwischen den anderen 21 Patienten zu genesen. Abgemagert, gelb, grün und blau und überall aufgeschwollen, lächelt er zwischen den unzähligen Schläuchen hindurch. Immerhin ein Lächeln!
10/01/08 Auf Wiedersehen Familie Fleischli Mit viel Sonne und noch mehr Souveniers (materiel und immateriel) reisen Ueli und Elisabeth in die Schweiz zurück. Diese Ferien sind sicherlich unter den Top 3 aller je erlebten Ferien in meinem Leben. Neugierig nach Fotos?
03/01/08 Reynaldo im Spital Wir erfahren, dass Reynaldoseit zwei Tagen im Spital liegt. Anscheinend musste er wegen eines Abszesses auf der Leber im Notfall operiert werden und liegt jetzt mit offenem Bauch auf der Intensivstation in einem Spital in der Hauptstadt. Karla ist völlig überzeugt, dass die letzte Stunde noch nicht geschlagen hat. Das übrige Umfeld schient weniger optimistisch zu denken. Wir schicken all unsere Energie.
25/12/07 Fröhliche Weihnachten Oh.... wie besinnend :-)
22/12/07 Karla und Reynaldo heiraten Wir sind zur Hochzeit von Karla und Reynaldo, zwei sehr gute Freunde aus Mazatenango, eingeladen. Die Zeremonie wird durch den Vater von Karla geführt, Tauben fliegen, man tanzt, isst Tamales, auf jedem Tisch steht eine Flasche Whisky und es wird noch viel mehr getanzt. Eine einfache Feier, aber desto herzhafter und freuidiger. Lang sollen sie Leben und in grossem Glück.
20/12/07 Bis bald Die Eltern von Marieke sind ihre Rückreise angetreten. Bis bald, denn schon im Februar wird man sich ja in Holland wieder sehen.
12/12/07 Willkommen Familie Fleischli Um Marieke und Simon in dieser nicht ganz einfachen Zeit etwas zu unterstützen und ihnen auch die Arbeitsgedanken durch idyllische und paradiesische Landschaftsbilder zu ersetzen, sind Ueli und Elisabeth in Guatemala angekommen und verbringen ihre Ferien bis am 10. Januar.
20/11/07 Willkommen Familie Zantkuijl Frans und Lia, die Eltern von Marieke sind in Guatemala angekommen um das Land und unser Leben hier zu entdecken. Auch ein Glück für uns, denn es ist nicht nur eine Freude des Wiedersehens und der guten Gesellschaft, sonder auch wir haben so die Möglichkeit um durch Guatemala zu reisen. Hier könnt ihr ein paar Fotos bewundern.
24/10/07 Ende der Regenzeit!!???????? In allen Statistiken und Tabellen geht die Regenzeit hier in Guetemala gegen Ende Oktober zu Ende. Jedenfalls sind wir diese Woche zum ersten Mal seit wir hier in Mazate wohnen bei Regen aufgestanden!! Die Regenfälle sind zwar nicht mehr so intensiv wie noch vor ein paar Wochen, doch dauern sie länger. Die Konsequenzen sind sehr vielseitig: - Mindestens einmal pro Tag werden wir nass, meist als eine Art Vordusche beim Nachhause gehen von der Arbeit. - Unsere Hausmauern lecken niht mehr nur an einem Ort, sonder bereits an vier Stellen: die Farbe beginnt abzublättern und ein "schöner" Grünstich (keine Details!!) komt zum Vorschein - Strassen werden zu reissenden Bächen und bleiben als kleine Seen zurück. Ihr könnt euch selber vorstellen wie meine Schuhe in der Zwischenzeit aussehen. - Die Bauern erleiden die ersten Ernteausfälle: Der bereits erntereife Mais ist am Auskeimen und die Sesampflanzen erleiden durch die hohe Feuchtigkeit Pilzschäden. Anscheinend ist die Situation in einigen Dörfern so schlimm, dass das Wasser in den Häusern aus dem Boden quillt. Ein Ende der Regenzeit ist zurzeit noch nicht absehbar und soll noch mehrere Wochen anhalten. Ich freuie mich jetzt schon wieder auf endlich trockene Schuhe ;-)
11/10/07 Wie einst Senderos ;-) Wer erinnert sich noch an das schöne, aber blutige Kopfballgoal von Senderos während dem WM-Spiel Schweiz - Südkorea?? In etwa so kann man sich die Szene vorstellen bei unserem letzten Fussballmatch an der Agro(nomia)-Meisterschaft. Der Ball war in der Luft vor mir, ich köpfelte, sah wie der Ball ins Netz fiel und wie ein Gegenspieler zu Boden ging. Ich wollte mich direkt bei ihm entschuldigen, bückte mich und da strömte es nur so von mir. In der Hektik fühlte ich gar nicht dass das Blut von mir kam. Und dann ging alles sehr schnell: Ich wurde zu einem Auto geführt, mein Töff wurde von jemand anderem ins Spital gefahren und dessen Auto wiederum von jemand anderem!! Mit 10 Stichen wurde mir die Platzwunde über der linken Augenbraue wieder zusammen genäht (von einer Ärztin die bei mir um die Hand van Mäthi angehalten hat, hahahaha!!) und mit einem Päckli Antibiotika (unglaublich wie viel Antibiotika einem hier verschrieben wird) wurde ich nach Hause geschickt. Jedenfalls, und das ist doch die Hauptsache, war der Ball im Netz (Endstand 10:4 für uns = Finalqualifikation)
25/09/07 Gesund und munter Nach einer Woche liegen und lesen bin ich seit gestern wieder auf den Beinen. Zuerst war es ein kleiner Husten, dann noch ein bisschen Fieber dabei, etwas mehr Fieber und dann ein etwas viel stärkerer Husten: Bronchitis. Zum guten Glück hatte ich einen grossen "Schinken". Die Säulen der Erde in der spanischen Fassung mit über Tausend Blattseiten bringen einem recht gut durch eine Woche horizontal. Der Husten ist wahrscheinlich auf einen Mix von Staub, hoher Luftfeuchtigkeit, überraschenden Regengüssen auf dem Motorrad und sicherlich, und um ehrlich zu sein, auch auf die Zigaretten zurückzuführen. Diesbezüglich auch die positive Seite: ich habe nun seit mehr als einer Woche nicht mehr geraucht!!
25/08/07 Fama volat Scheinbar waren wir im lokalen Fernsehen. Jedenfalls kennt uns ahlb Mazate seit wir dieses Motorrad gewonnen haben. Man ruft uns zu und grüsst oder wir werden einfach "y la moto" (und wo ist das Motorrad) gefragt. Kürzlich hat uns unser Nachbar gefragt, ob wir denn ein Motorrad gewonnen hätten. Wir bejahten, wollten aber vor allem wissen warum er denn das wisse? Ahh, der Zeitungsverkäufer habe ihm das gesagt!! Im Fernsehen haben sie keine Bilder von uns gezeigt, zum Glück, einfach erwähnt dass das Motorrad in die Schweiz abreise!! Fama volat, haha.
19/08/07 Moto-Bici-Traversia: Teil 2 Mit der Startnummer 401 auf dem Rücken (OK, auf dem Bauch, da wir nur eine Nummer bekommen haben, ich die tragen musste und Marieke hinter mir sass!!) haben wir die Tour bewältigt und waren gegen 1 Uhr zurück in Mazate. Gerade noch zur Zeit um unsere Teilnehmerkarte in die Auslosungsbox zu stecken. Nach unzähligen Preisen (von Natels über Handschuhen, Helmen, Gummimatten fürs Auto und phänomenalen Wasserflaschen) und Animationen (Pepsi-Max-tänzer und -tänzerinnen aus Guatemala-Stadt die mit ihrer Show auf grosse Augen und taube Ohren gestossen sind) war der grosse Moment der Verlosung der zwei Hauptpreisen: ein kleines und ein grosses Motorrad. Erst das kleine. Die Karte wird gezogen. Der Animator will die Hände aller die eine Zahl haben die mit 4 beginnt in der Luft, ich strecke meine nach oben. Alle die eine 4 gefolgt von einer 0 haben, ich werde Nervös, mein Herzschlag verschnellt. Das Motorrad Freedom 72ccm geht zu Handen der Nummer: 401!! Wow, juhuui, brrrr, poch-poch-poch, anda arriba und so sind wir nun die glücklichen Gewinner eines Motorrads!! Onglaublich aber wahr, hahaha.
19/08/07 Moto-Bici-Traversia Im Zentrum von Mazate ging es los zur 45km langen Tour über Aldea El Progresso, Santo Domingo, San José el Idolo, Santo Domingo und zurück nach Mazate. Ca. 100 Motorräder und 350 Fahrräder wurden in kurzem Intervall losgelassen. Für uns auf dem Motorrad ein schönes Ausfährtchen, Ralleyartig bei drei Flussdurchquerungen, für die Velofahrer eine Extremsportart. Die Sonne brannte, die Wege sind extrem holprig und von grossen Steinen übersäht und die meisten Fahrer können nicht auf Topmaterial zählen. So wurde denn gegen Ende auch stark vom "Bäsewage" gebrauch gemacht.
17/08/07 Fussballmeisterschaft der Agronomie San Carlos 07/08 Beim Eröffnungsspiel der Fussballmeisterschaft der Agronomiefakultät der Universität San Carlos in Mazatenango gewann die Mannschaft der Lehrer gegen dei Studenten aus dem fünften Jahr auf der "Cancha rapida" vor unglaublichen 15 Zuschauern in der Papa-Foot-Arena Futigol von Mazate. Der schweizer Neuzuzug konnte bereits nach 2 Minuten und einem herrlichen Konter ein Steilpass zur 1:0 Führung verwerten. Doch auch ihm machte das Hockey-ähnliche Feld ohne spielunterbruch zu schafffffffen. Obschon konditionel Benachteiligt, gewann die Equipe der Professoren mit 12:9. Auch in Guatemala ist es das kühle Bier nach dem Spiel das die Kräfte wieder herstellt.
11/08/07 2 Quetzales gewonnen So wie öfters wenn ich am Samstag zu Hause bin, gehe ich am Nachmittag Fussball spielen. Ein Feld, 85% Dreck, 10% Gras und 5% Steine, von ca. 20 bei 40 Meter liegt direkt hinter unserem Haus. Pro Match bezahlt jeder 2 Quetzales, die die Gweinner untersich verteilen. 4 Partien gespielt: 2mal gewonnen, 1mal verloren und 1 Unentschieden nach Verlängerung. So kommen wir doch noch zu Ruhm und Reichtum, haha 14/07/07 Simon unter dem Messer Nein, nein, nicht erschrecken, nur unter dem Coiffeursmesser. Mit grossen Erfolg wurden Simon's wildwüchsigen Locken heute kaltblütig durch Marieke auf akzeptable länge gestutz. Der Dank dieser Prachttat äusserte Simon indem er Marieke beim Billardspielen chancenlos mit 7 zu 1 besiegte (okee, okee, nachdem Marieke beim letzen mal 5:1 gewonnen hat...)
12/07/07 Im Feld Heute zwei lange Treffen in zwei comunidades wo wir Projekte am planen sind. Mit einem guten Gefühl und blauen Hintern vom langen Motorradfahren auf den holprigen Strasse sind wir um zehn Uhr s'Nachts wieder zu Hause angekommen.
07/07/07 - 12/07/07 Besuch aus der Schweiz! Pauline und Beatrice, zwei Freundinnen aus der Schweiz, kamen am Samstagabend um half elf Uhr eindlich in Guatemala City an, nachdem wir während 6h zwischen der Stadt und dem Flughafen hin und her gependelt haben. Am Montag haben wir dann auch gleich einen Tag Frei genommen um mit den zwei Frauen nach Champerico zu gehen.
07/07/07 Alte Liebe rostet nicht! Nur weil wir so weit von zu Hause weg sind, muss das nicht bedeuten, dass wir unsere alten Lieben vergessen... Als wir schon in Guate waren um die zwei Freundinnen abzuholen, haben wir gleich von dieser Gelegenheit gebrauch gemacht um den neusten (und leider letzten, sniff, sniff) Harry Potter zu bestellen. Am 21ten Juli wird er für uns bereit liegen! (Nun müssen wir uns nur noch bedenken wann wir das nächste mal wieder in Guate sind, hmmm...)
01/07/07 Fröhliche Begegnung Zum ersten Mal im Ausgang in der Billardbar die wir vor kurzem entdeckt haben. Echte drinks wie Caipiriña für 10 Quetzales (1.6CHF) und unterhaltsame Livebands. Abgesehen von der letzten: schlechter deathmetal, super a-guatemalteks, haha. Als wir abrechnen wollten wurden wir vom Eigner (sympathischer Junge von ca. 25 Jahre mit dem Namen Amado = Geliebte) zu einem Tequilla eingeladen und diskutierten mit den Angestellten schliesslich bis nach Feierabend. Dies führte dann auch zu unserem ersten schweren Kater seit wir hier sind. Dieser wurde noch durch anhaltenden Kettensagenlärm um 7.15 s'morgens erschwert.
30/06/07 Spannung und Sensation Heute war irgend etwas los im Zentrum von Mazate. Auf einmal waren ganze Blocke vollständig abgeriegelt und Militärs liepen schwerbewaffnet rum. Sehr ineffizient versuchten sie den Verkehr daran zu hindern in gewisse Strassen hineinzu fahren. Ist auch etwas schwer mit nur einem "Töggel" und vor allem wenn man diesen erst halberwegs in der Strasse positioniert. Für uns ein spannender Zeitvertreib, da wir vom Dach von CODECA das Spektakel konnten mitverfolgen. Leider konnten wir bis heute nicht herausfinden um was es ging.
21/06/07 Neuanschaffung Um das grosse Ereignis zu Feiern, dass wir ein Bankkonto eröffnen konnten und unser Geld sicher überwisen wurde, belohnten wir uns mit einer Neuanschaffung die schon lang zu oberst auf der Wunschliste stand: ein Mixer!! Hier gibt es so viele Früchte um uns am Morgen herrliche Milchshakes zu machen. Das beste war aber wie sich der Ankauf abspielte. Voller guten Mutes gingen wir ins Zentrum um uns über Modelle und Preise zu erkundigen. Nach einigem rumfragen schien das der beste Mixer, der es am längstem mithalten sollte, doch etwas zu teuer war, und unsere zweite Wahl musste erst Nachbestellt werden, eine Woche Wartefrist. Um uns wieder etwas aufzumuntern beschlossen wir einen licuado (Milchshake) im Markt zu trinken. Da kamen wir mit der Frau von diesem Milchshakestand ins Gespräch über Mixer. Sie erzählte uns, dass sie ihre Mixers (vom teuren, guten Model) zu Vorzugspreisen kauft und dass sie zufälligerweise noch ein Reserveexemplar hat, das sie uns zu diesem Vorzugspreis verkaufen kann, welches wir auch gleich mitnehmen konnten. Und so ssond wir nun die stolzen Besitzer eines neuen Mixers, inklusive Gebrauchsanweisung und Kartondose. Wieder einmal war uns das Gelück mehr als hold!!